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Abb.: Leonie Franke, Emma Sandner

AG Gender in den Theologien

Herzlich willkommen auf den Seiten der AG "Gender in den Theologien"!

Es handelt sich um eine Plattform, auf der sich alle an Fragen theologischer Genderforschung interessierten Personen der Humboldt-Universität vernetzen und austauschen können.

Die Arbeitsgemeinschaft wurde im Herbst 2019 von Mitgliedern der Theologischen Fakultät, des Zentralinstituts für Katholische Theologie und des Berliner Instituts für Islamische Theologie gegründet. Ziel ist die Zusammenarbeit in Lehre und Forschung bei Genderfragen in allen theologischen Bereichen.

Das Logo der AG, das zwei Studierende der Theologischen Fakultät entworfen haben, zielt darauf ab, Pluralität und Diversität stark zu machen: „Es war es uns wichtig, die Zusammenarbeit zwischen den drei theologischen Häusern aufzuzeigen und gleichzeitig ihr Anliegen anzudeuten. Das offene Buch steht als Symbol für die Buchreligionen, aus deren Vertreter:innen sich die AG zusammensetzt und mit denen die AG in Kontakt tritt. Die Lotusblume nimmt Bezug auf Religionen, die darüber hinausgehen und weist ein sehr weites Bedeutungsspektrum auf. Wir haben sie unter anderem ausgewählt, da sie Liebe, Wissen und (Selbst-)Erkenntnis darstellt – das sind Themen, deren Deutung auf Grundlage von Religion in der AG aufblüht. Die Farben sollen die LGBTQIA+ Gemeinschaft, Vielfalt und Buntheit des Lebens darstellen“, beschreiben Leonie Franke und Emma Sandner ihre Gedanken beim Entwerfen des Logos.

 

Sommersemester 2021 Mi. 18-20 Uhr

Ringvorlesung "Religion* Macht Sex*. Geschlechterbilder in den Religionen"

Dominante Diskurse religiöser Sinnsysteme und Institutionen der Gegenwart enthalten Vorstellungen und Normen, die bestimmte Geschlechterbilder bestärken und damit eine „natürliche“ binäre Geschlechterordnung erhalten wollen. Daneben gibt es durch die Geschichte der Religionen hindurch widerständige theologische und aktivistische Positionen, die marginalisiert wurden. Die dekonstruktivistische Geschlechterforschung erreichte die Theologien und legt offen, wie Geschlecht naturalisiert, essentialisiert und somit diskursiven Machtkonstellationen verwoben wird.

Die Ringvorlesung fragt daher, wie sich Konzepte von Religion, Geschlechterbilder und Macht gegenseitig bedingen: Wie werden Geschlechterverhältnisse entworfen und welche Rolle spielen die jeweiligen religiösen Traditionen dabei? Was bedeutet die dekonstruktivistische Sicht auf Geschlecht als Kategorie für die Theologien und wie werden Geschlecht und Religion als intersektionale Kategorien konzeptualisiert?

Diese Fragen behandeln Expert*innen aus den Geschlechterstudien, Religionswissenschaften, Theologien. Neben methodischen bzw. theoretischen Grundlagen werden Beispiele aus der Hermeneutik, Ethik und Machtpolitik die diskursiven Zusammenhänge aufzeigen. Unterschiedlichen Formate sollen die offene Diskussionen und studentische Beteiligung unterstützen.

RV Plakat 12.04 Seite 1            RV Plakat 12.04 Seite 2

Poster der Ringvorlesung als pdf

Zur Pressemitteilung

4. Januar 2021: Podcast über "Religion, Geschlecht und Sexualität" mit den Professorinnen Pyschny (Institut für Katholische Theologie) und Sievers (Berliner Institut für Islamische Theologie)

9. November 2020: Die HU feiert den 1. Geburtstag der Katholischen und Islamischen Theologie, die im letzten Jahr ihren Lehrbetrieb aufnahmen. Zur Pressemitteilung der HU

Foto:S. Binay

5. November 2020: Workshop Gott*Gender